ESB/APM/ORK nach Radloff

Energetisch Statische-Behandlung Akupunktur-Massage nach Radloff(ESB/APM). Beide Methoden sind eigenständige Behandlungsformen, die in sinnvoller Kombination angewendet werden.


Mit der energetischen Wirkung der Akupunktur Massage (APM) wird der Körper auf die sich anschliessende statische Behandlung (ESB) der Wirbelsäule und der Gelenke optimal vorbereitet. Die ESB/APM ist modernes westliches Wissen, kombiniert mit altem chinesischem Erfahrungsgut. Sie wurde den heutigen Anforderungen angepasst und verbindet somit traditionell-chinesisches Denken mit modernen Erkenntnissen. Nadeln werden nicht verwendet. Stattdessen wird weich mit einem Massagestäbchen oder mit der Fingerbeere behandelt.

Die Möglichkeiten der ESB/APM

Die ESB/APM wendet sich an den Energiekreislauf, der von der Akupunktur gleichermassen genutzt wird. Behandlungen werden dem jeweils vorliegenden, individuellen energetischen Zustand angepasst.

a) Prophylaktische Behandlungen und Selbsthilfe

Bei vorbeugenden Behandlungen wird häufig schematisch vorgegangen. So wird z. B. vom Trockenbürsten angenommen, dass es in jedem Fall «gesund» sei. Tatsächlich aber sollten derartige und ähnliche Massnahmen auf den jeweils vorliegenden energetischen Zustand abgestimmt werden. Nur so können eventuell vorliegende Schwächen ausgeglichen werden. Vergleichbares gilt für Wärme- und Kälteanwendungen, denn auch durch sie können sich u. U. bestehende Beschwerden verstärken.

b) Behandlung von Sportlern

Behandlungen im sportlichen Bereich lassen sich mit der ESB/APM mit besten Ergebnissen durchführen. Auch hierbei ist es wieder die Anpassung an den jeweiligen energetischen Zustand, dessen zielgerichtete Behandlung zu Leistungsoptimierungen führt. Es lassen sich Verbesserungen der Leistung ebenso erzielen, wie auch Regenerationsphasen verkürzen. Das gilt ebenso für Sportverletzungen. Durch Anpassung an die wechselnden energetischen Zustände heilen Unfallfolgen deutlich schneller aus.

c) Orthopädisch – rheumatische Erkrankungen

Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Ischias, Knie-, Hüft- und Schultergelenksbeschwerden (Periarthritis humero scapularis), der Tennis- und Golfer-Ellenbogen (Epicondylitis lateralis und medialis), das Carpaltunnel-Syndrom usw., werden von der ESB/APM als Energiefluss-Störung betrachtet und durch gezielte Energieverlagerung harmonisiert. Dabei kann die Wirkung der Behandlung sofort beobachtet und Fehleinschätzungen beim Behandlungsvorgehen weitgehend vermieden werden. Gleiches gilt für Wirbelsäulenbeschwerden, wie z. B. Vorwölbungen der Bandscheiben (Protrusionen) und einige Formen der Bandscheibenvorfälle (Prolaps). Ebenso sind auch der Morbus Bechterew und der M. Scheuermann geeignete Indikationen zum meist weitreichenden Abbau bestehender Symptomatik. Da die Behandlungen in jedem Fall individuell konzipiert werden, gelingt es häufig schon während der ersten Sitzung, auch bereits länger bestehende Störungs- und Schmerzzustände, schmerzhaft versteifte Gelenke und unfallbedingte Folgeerscheinungen positiv zu beeinflussen.

d) Gynäkologische Störungen

Hier sind in erster Linie Indikationen wie z. B. Menstruationsbeschwerden und Beschwerden während der Wechseljahre zu erwähnen.

e) Narben

Narben können den Energiekreislauf behindern. Auch unbedeutend erscheinende und beschwerdefreie Narben können Begründung für Beschwerden in gänzlich anderen Körpergebieten sein. So könnte z. B. ein Dammriss oder Dammschnitt Grund für hartnäckige Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit und andere Störungen sein. Dafür können selbst Narben die äusserlich nicht sichtbar sind verantwortlich sein. Auch sollte bedacht werden, dass Piercings möglicherweise den Energiefluss behindern und deshalb Ursache für Probleme sein können.

f) Weitere Indikationen

In diesem Zusammenhang können Störungen des Blutkreislaufs, einige Formen der arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen als mögliche Indikationen genannt werden. Ebenso werden gute Behandlungsergebnisse bei Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Nervenschmerzen, Heuschnupfen – um nur einige zu nennen – erzielt. Da über die Beeinflussbarkeit von Störungen oder Erkrankungen in fast keinem Fall Vorhersagen gemacht werden können, empfiehlt es sich, zunächst versuchsweise ein oder zwei Behandlungen durchführen zu lassen und von deren Wirkung weitere Sitzungen abhängig zu machen.

Die Grenzen der ESB/APM

Die Mitbehandlung der Beckengelenke und der Wirbelsäule ist integrativer Bestandteil der ESB/ APM. Dadurch werden nicht nur schmerzhafte Bewegungen der kleinen Wirbelgelenke gewaltlos ausgeglichen, sondern darüber hinaus normalisierender Einfluss auf den ganzen Organismus genommen. Die Veränderung der gewohnten Wirbelsäulenstellung verbietet sich jedoch vielfach bei alten und unbeweglichen Personen, sowie bei fortgeschrittener Osteoporose. Weiterhin kann keine Wirkung nach Zerstörung körperlicher Strukturen erwartet werden. Andererseits kann nicht unbedingt aus der klinischen Diagnose auf Unbeeinflussbarkeit geschlossen werden. Als Beispiel für diese Aussage können Abnutzungserscheinungen der Gelenke (Arthrosen) genannt werden, deren Beschwerden sicn vielfach positiv beeinflussen lassen, ohne dass sich das Röntgenbild verändert. Auch in diesen Fällen lassen sich die Erfolgsaussichten durch das Ergebnis der ersten und zweiten Behandlung gut einschätzen. Die dabei erreichten Verbesserungen lassen sich in der Regel durch wiederholte Behandlungen ausweiten und stabilisieren.

Kontraindikationen

Leichte Depressionen stellen keine Kontraindikation dar. Auf die ESB/APM sollte beim Vorliegen schwererer Depressionen und bei Psychosen verzichtet werden. Krebserkrankungen sind ebenfalls Kontraindikationen, denn es besteht die Gefahr der Verschlimmerung des Leidens. Diese Einschränkung gilt jedoch nicht für ausgeheilte Krebsleiden.

Quelle: Verband energetische Therapie CH (VeT CH)

Zuständigkeit

Valentin SträssleValentin Strässle